Turn the Beat Around – MTV-Tanzfilm ab 13. Juli 2011 auf DVD und Blu-ray

Geschrieben am 11.07.2011

Tanzfilme gibt es viele und auch Turn the Beat Around funktioniert nach dem altbewährten Muster: Der Traum vom Tanzen, der Kampf um Anerkennung, Intrigen auf der Karriereleiter, Eifersucht, Happy End. Und zwischendurch drehen sie den Beat immer wieder ordentlich auf und schwingen das hübsche Tanzbein.

Schöne Menschen, die in Filmen ihre Träume verwirklichen und dabei mehr oder weniger realistischen Hindernissen des Lebens trotzen, haben bei den Zuschauern schon immer ihre Wirkung. Wenn dann die sexy Tänzerin auch noch alltägliche Sorgen plagen und sie zur sympathischen Frau von nebenan wird anstatt wie ihre Konkurrentinnen zur überheblichen Zicke mutiert, ist der Plot eigentlich schon fast komplett. Provokante Moves zu coolen Rhythmen gewürzt mit einer Priese zwischenmenschlicher Abgründe und Lieblingsthemen wie Liebe und Freundschaft: Fertig ist der Tanzfilm „Turn the Beat Around“.

Turn the Beat Around – Disco is back à la Flashdance

Der Film aus der MTV Produktion orientiert sich stark am Vorbild fast aller Tanzfilme. Einer der besten Tanzfilme aller Zeiten, „Flashdance“, begeisterte 1983 viele Fans von romantischen Geschichten und rhythmischen Disco-Beats. Was an „Turn the Beat Around“ im Vergleich zu den in den letzten Jahren produzierten Filmen nach dem Schema Tanz-Romanze anders scheint, ist, dass MTV das Disco-Feeling wieder aufleben lassen will.

Vermutlich ist auch der Film-Titel an den gleichnamigen Hit von Vicky Sue Robinson angelehnt, der mit Disco und viel Soul die Menschen zum Tanzen brachte. So dreht sich auch die Geschichte im Film um das Thema zurück zur Disko. Die sichtlich perfekte Diskomugge für „Turn the Beat Around“ machten Just Kait und Jason Derülo.

Handlung und Cast in Turn the Beat Around

Die 21-jährige Zoe (Romina D’Ugo) träumt von einer Karriere als Tänzerin, doch ihre spießigen Eltern sowie ihr schnuckeliger Freund Chris (Adam T. Brooks) glauben noch nicht, dass Zoe Chancen hätte. Ihr Idol Malika (Brooklyn Sudano) fungiert als böse Konkurrentin, die sich an den unschuldigen Chris ran wirft und ihre Macht als Karrieresprungbrett missbraucht.

Zoe begegnet in der Komödie ihrer Chance in Form des Ladenbesitzers Michael (David Giuntoli). Der hat das nötige Kleingeld und sieht dazu auch noch ganz gut aus. Zoe schlägt vor, einen Tanzclub zusammen zu eröffnen und Michael steht sofort auf die Idee und wahrscheinlich auch auf Zoe. Bei der Realisation dieses wagemutigen Projektes kriselt es in jeder Beziehung.

Der Film überrascht mit kleinen Wendungen und hält sich sonst ganz an das Erfolgskonzept. Kein großes Kino, aber in jedem Fall ein unterhaltsamer Film für Leute, die auch heimlich vom Tanzen träumen.

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