The Rum Diary – Verfilmung von Hunter S. Thompsons Roman floppt in Amerika
In „The Rum Diary“ fließt der Alkohol in Strömen, ins Kino strömten die Zuschauer deshalb aber noch lange nicht. In den USA floppte die Verfilmung von Hunter S.Thompsons Roman.
Mit „The Rum Diary“ erscheint 13 Jahre nach „Fear and Loathing in Las Vegas“ eine weitere Hunter S.Thompson Verfilmung. Ebenso wie in „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist der Protagonist ein Alter Ego von Thompson selbst. Der Independent-Streifen, welcher bereits Ende Oktober in den Vereinigten Staaten anlief, floppte jedoch. Ob und wenn ja, wann deutsche Kinobesucher den Film zu sehen bekommen steht bisher noch nicht fest.
The Rum Diary – Das Puerto Rico Ende der 1950er Jahre
Paul Kemp, ein Journalist aus New York schlägt sich mit eher kurzfristigen Jobs durch, bis er 1959 beschließt nach Puerto Rico zu reisen. In der Hauptstadt San Juan bekommt er ein gut bezahltes Angebot einer Tageszeitung, sodass er sich dort niederlässt. Schnell stellt er jedoch fest, dass die Arbeit nur ein Teil seines Lebens ist und zwar „von Mittag bis acht”. Seine Freizeit verbringt er zunehmend mit Freunden und in Bars. Er verliebt sich mit der Zeit in die attraktive Chenault, die jedoch mit dem reichen Immobilienhai Sanderson verlobt ist. Da die Arbeit von ihm entweder verlangt die Korruption auf dem puerto ricanischen Immobilienmarkt aufzudecken oder sie zu vertuschen und Chenault bereits vergeben ist, greift er immer wieder zum Alkohol und ist daher ständig betrunken.
Eine weitere Hunter S. Thompson Verfilmung mit Johnny Depp in der Hauptrolle floppt
Nachdem sich Hunter S.Thompson im Jahre 2005 das Leben genommen hatte setzte sich Johnny Depp besonders für die Verfilmung von „The Rum Diary“ ein. Ursprünglich hätten die Dreharbeiten bereits im Jahre 2003 beginnen sollen, verzögerten sich jedoch immer wieder. Im März 2009 begann der Dreh mit Johnny Depp in der Hauptrolle des Paul Kemp schließlich. Wie auch in der Literaturverfilmung von „Fear and Loathing in Las Vegas“ stellt der Protagonist ein Alter Ego des versorbenen Thompson dar. Obwohl sich der Film aus dem Jahre 1998 zum Kultfilm gemausert hat, floppte „The Rum Diary“ in den amerikanischen Kinos und spielte am ersten Wochenende nur knapp 5 Millionen US-Dollar ein. Ob er ebenso zum Kultfilm wird bleibt abzuwarten. Wann der Streifen in den deutschen Kinos anlaufen wird ist noch nicht bekannt.