Me too – Wer will schon normal sein? Ab 23. März 2011 auf DVD und Blu-ray!
„Me too“ erzählt von einer Liebe, die an der politischen Korrektheit kratzt und an die Grenzen sexueller Tabus stößt. Warum diese Liebe zwischen einem Mann mit Down Syndrom und einer sexy Blondine? Antworten gibt die neue authentisch-sensible Beauty-and-the-Beast-Romanze ab März auf DVD und Blu-ray.
Nach dem erfolgreichen Tabubruch von „Wolke 7“ – dem Film, der die sexuelle Liebe zwischen älteren Menschen behandelte – setzen die Regisseure Antonio Naharro und Alvaro Pastor noch einen drauf: Sie zeigen die Liebe zwischen Daniel (Pablo Pineda) – dem ersten Mann, der mit Down Syndrom einen Hochschulabschluss geschafft hat – und seiner hübschen Kollegin Laura, gespielt von Lola Dueñas.
Liebe trotz Down-Syndrom?
„Me too“ zeigt das Leben eines einsamen Menschen zwischen ausgegrenzter Einsamkeit und so genannter Normalität im Kampf um Anerkennung und gegen falsches Mitleid, der den Mut und die Freude findet, die manch anderem fehlen mag. Authentisch und vorsichtig kämpfen die beiden gegen alle Vorurteile an. Der Film, inspiriert vom Leben von Pineda, räumt mit offener Lebensfreude beklemmende Schemata aus der Welt.
„Warum gerade ich?“, fragt Laura. „Weil du mir das Gefühl gibst, normal zu sein“, bekommt sie als Antwort. – „Wer will schon normal sein?“ Dieser kurze Dialog wirft viele Fragen auf und beantwortet sie gleichzeitig mit einem zufriedenen Schweigen. Verloren geglaubte Menschlichkeit und Warmherzigkeit, Respekt und unbändige Lebensfreude zeichnen diese spanische Produktion aus, die immer die richtige Balance findet und die Frage nach der Normalität auf sehr unkonventionelle und bewegende Weise beantwortet.
Lola Dueñas und der doppelte Filmpreis Goya für “Mee Too”
Die preisgekrönte Schauspielerin Lola Dueñas ist bekannt aus spanischen Klassikern wie „Volver-Zurückkehren“ (2005), „Alles über Lola“ (2005) oder „Zerrissene Umarmungen“ (2009). Sie bekam den Goya 2009 für die beste weibliche Hauptrolle in „Me too – Wer will schon normal sein?“. Auch die Filmmusik von Guille Milkyway wurde mit einem Goya ausgezeichnet.
