John Carpenter: The Fog – Nebel des Grauens

Geschrieben am 24.02.2012

Regisseur John Carpenter schuf sich, in Zusammenarbeit mit Kollegin Debra Hill, durch seinen Film „Halloween“ einen Kultstatus. Der 1979 erschienene Film „The Fog – Nebel des Grauens“ war ein weiterer Erfolg im Horrorfilm-Genre.

In der Geschichte des Horrorfilms hatten es die Protagonisten mit den unterschiedlichsten Bedrohungen und Mördertypen zu tun. In den 1950er und 1960er Jahren setzte man sich viel mit der Bedrohung durch Außerirdische, fliegende Untertassen und ähnlichem auseinander.

Im Jahr 1978 gelang John Carpenter und Debra Hill mit „Halloween“ ein Sensationserfolg und heute gilt der Film als Kult und einer der besten Horrorstreifen überhaupt, schuf er doch einen einzigartigen und unheimlichen Täter: Jemand der nicht spricht, sein Gesicht hinter einer ausdruckslosen Maske verbirgt und scheinbar ohne jedes Motiv wahllos tötet.

1979 erschien dann mit „The Fog“ der nächste Streifen des Filmemacherduos und schuf eine ganz andere Form des Horrors – übernatürliche Geistergestalten mit dem Motiv der Rache, die verborgen im Nebel eine Kleinstadt heimsuchen.

Tod im Nebel

In der Kleinstadt Antonio Bay laufen die Vorbereitungen zum 100. Geburtstag. Doch plötzlich zieht ein unheimlicher Nebel vom Meer her in Richtung Küste und in ihm verbergen sich unheimliche Geistergestalten, die anfangen, die Menschen zu töten.

Der örtliche Pfarrer kommt durch den Fund des Tagebuches seines damaligen Vorgängers bald schon hinter das Geheimnis, das die Toten seit 100 Jahren nicht zur Ruhe kommen lässt und nun deren fürchterliche Rache hinauf beschwört hat.

Der Film konnte mit berühmter Besetzung aufwarten. „Scream“ Queen Jamie Lee Curtis spielte nach „Halloween“ erneut in einem Carpenter-Streifen. Mit von der Partie auch ihre Mutter Janet Leigh, das berühmte Mordopfer aus der legendären Duschszene des Hitchcock Klassikers „Psycho“.

Filmbewertung

John Carpenter und Debra Hill haben mit „The Fog“ letztlich einen weiteren Klassiker des Horrorfilms geschaffen, obwohl das Erscheinen des Films zunächst weitestgehend negative Kritiken herauf beschwörte. Der Film erfreute sich jedoch im Lauf der Jahre steigender Beliebtheit und wurde im Jahr 2005 sogar neu verfilmt. Diese Version unterschied sich in wesentlichen Teilen des Plots jedoch massiv vom Original und konnte auch nicht dessen spezielle Atmosphäre nachahmen.

„The Fog“ überzeugt mit einer solchen, die durch überzeugende Darsteller, ein gutes Setting und vor allem auch eine stimmige Musik hergestellt wird. Dazu eine interessante Geschichte voller Schuld und Sühne.

„The Fog“ ist auch ein gutes Beispiel für eine wirklich gelungene deutsche Synchronisation, deshalb ist es sowohl lohnend ihn in deutscher Version, wie auch im Original zu sehen.

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