Einige literarische Vorlagen schaffen es immer wieder auf die Kinoleinwand oder auf den Fernsehschirm. Mit Charlotte Brontes Roman „Jane Eyre“ wurde nicht nur eine mehrfache Wiederholungstat begangen, sondern auch der mutige Sprung ins Kino gewagt.
Stolze 165 Jahre sind vergangen, seit der Roman „Jane Eyre“ erstmals veröffentlicht wurde. Heute gilt das Werk der britischen Autorin Charlotte Bronte als Klassiker der viktorianischen Romanliteratur. Bisher ist der Stoff dutzende Male verfilmt worden und sowohl weniger wie sehr bekannte Namen können damit in Verbindung gebracht werden.
Für ihr Drama „In einer besseren Welt“ gewann die dänischen Regisseurin Susanne Bier sowohl den Golden Globe als auch den Oskar 2011 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ – zu Recht.
Mit „In einer besseren Welt“ ist Susanne Bier ein vielschichtiges Drama gelungen, dass unter die Haut geht. Die aus dem Dogma-Genre stammende Regisseurin konfrontiert ihre Hauptfiguren und die Zuschauer mit den unterschiedlichsten Arten von Unrecht, Gewalt und Tod. Sie schickt ihr Protagonisten durch ein Labyrinth aus Wertvorstellungen, Rache-Gedanken, unerfüllter Liebe und treibt sie ein ums andere mal an existenzielle Abgründe. Entstanden ist so eine sinnliche Mischung aus Psychodrama und Moral-Fabel, das mit überzeugenden Darstellern glänzt.
Regisseur Dominic Sena („Nur noch 60 Sekunden“) hat einen Mittelalter-Film mit Starbesetzung um Nicolas Cage gedreht, der als Parodie auf düstere Fantasystreifen durchaus sehenswert gewesen wäre. Doch die ernst gemeinten Logikfehler können auch durch Spezialeffekte nicht ausgeglichen werden. Am wenigsten hat der Film (Original „The Season of the Witch“) mit Tempelrittern zu tun.
So sehr der deutsche Titel und der Hauptdarsteller Nicolas Cage auch an den Film „Das Vermächtnis der Tempelritter“ von Jon Turteltaub erinnern mögen, so wenig hat „Der letzte Tempelritter“ damit tatsächlich zu tun. Eine gute Marketing-Idee, wo man in Deutschland scheinbar so sehr auf Tempelritter steht. Doch mit dem Tempelorden hat der Film reichlich wenig zu tun. Er begnügt sich mit den langweiligen Stereotypen des Mittelalters: Dunkelheit, Hexerei, Pest und Schlachten. Die vermenschlichte Hexe (Claire Foy) im Film scheint eine Adaption auf den kindlichen Gruselgeist Alma aus F.E.A.R.. Doch das Schlimmste ist, dass in „Der letzte Tempelritter“ alles todernst gemeint ist.
Wenn die Welt konzentriert ist, werden viele Geheimnisse entdeckt. Die kleine Welt des Regisseurs Bruno Chiche um Gérard Depardieu und Alexandra Maria Lara wächst zu einer gewaltigen Spannung an und zeigt menschliche Abgründe und Herzenswärme des Bestsellerromans von Martin Suter.
Wenn man einen spannenden, wie komplexen Bestseller mit dem großen Schauspieler des französischen Kinos Gérard Depardieu und der jungen Deutschen, die auf dem besten Wege dahin ist, verfilmt, kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen. Regisseur Bruno Chiche hat alles richtig gemacht und ein durchweg stimmiges Gesamtkunstwerk geschaffen, dass der Vorlage Suters durchaus gerecht wird.
In dem romantischen Drama “Love & Other Drugs” trifft der erfolgreiche Pharmavertreter Jamie (Jake Gyllenhaal) auf die selbstbewusste Künstlerin Maggie (Anne Hathaway), die sich auf ein Abenteuer mit dem Frauenheld einlässt. Ab dem 13. Mai 2011 ist das humorvolle Drama auf DVD und Blu-ray erhältlich.
“Love & Other Drugs” klingt zunächst einmal wie eine typische Liebeskomödie. Regisseur Edward Zwick gelingt es hierbei jedoch, mehrere Themen zu vereinen und dabei sowohl komisch als auch dramatisch zu sein.
Wie durch ein Wunder ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ben Sherwood. Ab dem 10. Februar 2011 können Sie die DVD oder Blu-ray zum Kinoerfolg kaufen.
Im Film „Wie durch ein Wunder“ spielt das Teenie-Idol Zac Efron, den viele aus „High School Musical“ kennen, seine wohl erste ernsthafte Rolle und zeigt das mehr in ihm steckt, als in Disney Filmen zu singen und zu tanzen.